Jens Rohrbeck im Gespräch mit dem Neuropsychiater Peter Fenwick (1935–2024).
Der renommierte englische Sterbeforscher untersuchte Phänomene am Lebensende und erforschte, wovon ein gutes, leichtes Sterben abhängt. Er beschreibt die Phasen im Sterbeprozess, beschreibt aber auch faszinierende andere Phänomene: Lichterscheinungen, ungewöhnliches Tierverhalten, Sterbebettvisionen …
Redaktion und Gestaltung: Werner Huemer
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ich bin Krankenpfleger und während meiner Ausbildung an der Uni Freiburg hab ich mehrere Aspekte des Sterbens, die in diesem interview zur Sprache kamen, selbst miterlebt. zum einen die finale Klarsicht, (Erwachen) , in Form eines letzten Aufbäumens der Patientin. Es wirkte auf mich, als wollte sie einfach in guter Erinnerung aus dem Leben scheiden. Zum anderen die Vögel. sowohl bei der beschriebenen Patientin, als auch vor einer anderen Station ( dort quasi als Stammgäste, da Intensiv – Fokus Reanimation / Sepsis )der ganze Baum vor dem Zimmer war voller Krähen, die andachtsvoll warteten. Nichteinmal bedrohlich, obwohl das schon eine spooky Atmosphäre verursacht, aber kein Krächzen oder so. einfach nur stilles Warten. Ich denke, man könnte das auch heute noch dort – auch als Nicht-Klinikumsbediensteter- beobachten können.