Faktencheck

Liebe Freunde und Förderer,

wer sich über einen längeren Zeitraum mit der Sterbeforschung und diesbezüglichen Medienberichten beschäftigt, wird dieses Muster vermutlich kennen: Ein Mediziner oder Neurologe entdeckt etwas Neues, das sich, wenigstens teilweise, auch als Erklärung für Nahtoderfahrungen eignen könnte, und im Handumdrehen wird von einer neuen „Erklärung“ berichtet, die letztlich zu bestätigen scheint, dass alle von Nahtoderfahrenen berichteten Phänomene vom Gehirn erzeugt werden.

In jüngster Zeit wird kolportiert, es wären besondere Aktivitäten im Gehirn Sterbender dokumentiert worden, die Nahtoderfahrungen erklären könnten. 

Entsprechende Medienberichte führen immer wieder auch zu Kommentaren auf unseren Webseiten und werfen Fragen auf.

Wir haben daher – dem Schweinfurter Neurologen Prof. DDr. Wilfried Kuhn folgend – einen umfassenden Faktencheck durchgeführt, den Sie nun auf der Thanatos Homepage nachlesen können: Nahtoderfahrungen: Arbeitet das Gehirn doch noch?

Fazit: Forschungsergebnisse werden – nicht zum ersten Mal – gezielt so interpretiert, dass sie die Theorie, NTE würden vom Gehirn produziert – und damit auch das materialistische Weltbild – stützen. Aber warum eigentlich? –

Einige erfreuliche Neuigkeiten gibt es zur großen neuen Dokumentarfilmreihe „Projekt Thanatos“ zu berichten:

• Teil 1 („An der Schwelle – Nahtoderfahrungen im Licht wissenschaftlicher Sterbeforschung“) wurde auf YouTube bereits mehr als 40.000 mal aufgerufen und ist seit kurzem auch in einer englischen Originalfassung online: „On the Threshold – Near-Death Experiences in the Light of Scientific Research on Dying“ (inklusive Trailer)

Inzwischen haben die Arbeiten an einer französischen Fassung der 100-Minuten-Doku begonnen. Es wird dies die erste Thanatos FR-Produktion!

• Auch die Konzeptionsarbeiten für Teil 2 („Jenseits der Schwelle – Himmel und Hölle im Licht von Nahtoderfahrungen“) haben begonnen. Wie Sie auf unserer Webseite zu diesem Projekt sehen, konnte das Fundraising für dieses Projekt inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.

Der Film wird voraussichtlich am 17. Oktober 2026 im Rahmen einer Tagung des „Netzwerks Nahtoderfahrung“ in Freckenhorst (Warendorf) zu sehen sein und bereits davor auf unserem YouTube-Kanal online gehen.

Besonderen Dank an alle, die das „Projekt Thanatos“ durch Spenden unterstützt und ermöglicht haben. Und bitte bleiben Sie weiterhin dran! –

Vinzenz Hensle erlitt 2011 durch einen Arbeitsunfall auf seiner Landwirtschaft schwerste Verletzungen und erlebte eine Nahtoderfahrung. Dieses „absolut reale“ Erlebnis änderte sein Leben nachhaltig.

In einem neuen Thanatos TV Interview berichtet er, dass es ihm ermöglicht wurde, ins irdische Leben zurückzukehren, dass damit aber ein besonderer Auftrag verbunden sei: Er solle von den „Jenseitsregionen“, die den Menschen im Leben nach dem Tod erwarten, berichten – und zwar durch Bilder.

Vinzenz Hensle, der vorher nie gemalt hatte, schafft seitdem einzigartige, unverkäufliche Werke und spürt dabei eine „jenseitige Hilfe“: „Bild-Botschaften aus dem Jenseits“

Außerdem neu: Ein aktuelles Interview mit der Schweizer Sterbeforscherin Monika Renz, deren engagierte Arbeit an Elisabeth Kübler-Ross erinnert.

Was erleben Menschen während des Sterbeprozesses? Wie verändern sie sich? Was ist im Umgang mit Sterbenden wichtig? Mit welchen Phänomenen sollte man am Sterbebett rechnen?

Monika Renz ist Psychotherapeutin, Musiktherapeutin, hat Psychologie und Theologie studiert und mehr als 1.000 Menschen im Sterben begleitet. Sie war viele Jahre lang in der Psychoonkologie im Schweizer Kantonsspital St. Gallen tätig, wo auch dieses Interview entstand. –

Die jüngste Folge unserer Gesprächsreihe „Treffpunkt • Studio F“ mit Jennifer Nejo bringt ein aktuelles Gespräch mit Simone Rockenschaub.

Die psychologische Beraterin arbeitet an einer Studie zum Thema „Anzeichen eines bevorstehenden Todes bei Kindern“ und hat dafür bereits mit mehr als 200 verwaisten Eltern gesprochen. Unter dem Titel „Hinweise auf den Tod – und ein Leben danach“ erzählt sie von ihren eigenen Erlebnissen, die sie zu dieser Studie motiviert haben, und von den ersten Ergebnissen ihrer Arbeit, die sie in ihrer Überzeugung bestätigt haben: Es gibt ein Leben nach dem Tod! –

Danke für Ihr Interesse und noch eine schöne „Winterreise“ mit Frühlings-Vorfreude!

Werner Huemer

Werner Huemer

Journalist und Autor

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