Michael Nahm: Wenn die Dunkelheit ein Ende findet

Kurz vor ihrem Tod erleben viele Patienten mit schweren Gehirnstörungen, auch Menschen, die beispielsweise jahrelang unter der Alzheimer-Erkrankung gelitten haben, eine Phase völliger geistiger Klarheit. Dieses Phänomen der „terminalen Geistesklarheit“ widerspricht der These, dass das menschliche Bewusstsein fest in der Biochemie des Gehirns „verankert“ ist. Es ist bisher aber kaum erforscht.

Unter dem Titel „Wenn die Dunkelheit ein Ende findet“ hat der deutsche Biologe Michael Nahm ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht.

In diesem Gespräch geht es um die Frage, welche Bedeutung diese Fälle für unser Welt- und Menschenbild haben könnten und welchen Zusammenhang es mit anderen Todesnähe-Erlebnissen geben könnte.

 

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Redaktion, Interview, Schnitt: Werner Huemer

Grafik, Kamera, Regie: Mehmet Yesilgöz

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