Reto Eberhard Rast: „Die Überlebenshypothese erklärt Nahtoderlebnisse am besten!“

Reto Eberhard Rast ist Arzt und Sterbeforscher. Er ist Präsident der „Schweizerischen Gesellschaft zur Erforschung von Nahtoderfahrungen“ (Swiss-IANDS). Im Gespräch erzählt er vom aktuellen Stand der Forschung und geht näher auf einige Erklärungsmodelle zu Nahtoderlebnissen ein.

Nach seiner Ansicht können Nahtoderfahrungen am besten durch die „Überlebenshypothese“ erklärt werden – also durch ein Leben nach dem körperlichen Tod.

 

Aus dem Inhalt

00:09 – Sind Nahtoderfahrungen Träume?
04:15 – Wenn man Nahtoderfahrungen vergleicht – gibt es bestimmte Elemente, die jeder Mensch an der Schwelle des Todes erlebt?
08:19 – Welche Erklärungen für Nahtoderlebnisse gibt es?
11:25 – Wie verhält es sich mit den Hirnströmen während der Erfahrung von Nahtoderlebnissen?
13:11 – Der Fall der Pamela Reynolds
14:53 – Warum haben nicht alle Menschen, die reanimiert werden müssen, Nahtoderfahrungen?
16:14 – Weisen Nahtoderfahrungen auf eine unsterbliche Seele hin?
18:18 – Paranormale Ereignisse im Zusammenhang mit Nahtoderfahrungen
22:22 – Wie ist das Verhältnis von Gehirn und Bewusstsein?
25:04 – Was sind die Ziele der „Schweizerischen Gesellschaft zur Erforschung von Nahtoderfahrungen“?

 

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Redaktion, Interview, Schnitt: Werner Huemer
Grafik, Kamera, Regie: Mehmet Yesilgöz

Ein Gedanke zu “Reto Eberhard Rast: „Die Überlebenshypothese erklärt Nahtoderlebnisse am besten!“

  1. Guten Tag, ich habe Physik und Mathematik studiert und habe selbst einige paranormale Erfahrungen beim Tod von mir nahestehenden Personen miterleben dürfen. Ich bin hoch erfreut über die dialektische, Widerspruch duldende und analytisch ruhige Herangehensweise des Herrn Dr. Reto Eberhard Rast. Über vieles habe ich mir schon Gedanken gemacht und die Welt gedanklich auf den Kopf gestellt, aber erst durch dieses Interview und seine Sichtweisen habe ich zum ersten Mal wirklich eine Öffnung der Augen erlebt. Zum Beispiel eindrucksvoll: aus der mathematischen Logik, wenn A aus B folgt, dann folgt aus nicht B nicht A. Das steht fest seit Jahrhunderten. Wenn also man davon ausgeht, dass aus dem Erleben einer Nahtoderfahrung ein Ausnahmezustand des Gehirns folgen muss, so ist die Nahtoderfahrung bei Normalzustand des Gehirns ein Widerspruch, der die Annahme als falsch hinstellt. Klassischer Widerspruchsbeweis. Auch wunderschön: in der Wissenschaft geht man immer davon aus, dass die naheliegenste Erklärung die wahrscheinlichste ist. Erstaunlich, wie viel diese verzweifelten Erklärungenversuche auf mechanisch, materieller Ebene über das Wesen unserer Gesellschaft aussagt. Aber ich glaube, es wird besser. Vielen Dank für dieses tolle Interview.

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